von: dieepoche2
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Bahnübergang, Kopfsteinpflaster

Bemerkungen

Ein unbeschrankter Bahnübergang mit Holzbohlenbelag. Dazu eine Kopfsteinpflasterstraße auf der einen Seite und eine unbefestigte Straße auf der anderen Seite. Bodendarstellung und Begrünen sind hier der Schwerpunkt. Farblich bewegt sich das Diorama in grünem Bewuchs, deshalb Grünzeug. Nur der Ginsterbusch sticht hervor!


Die Stahl- bzw. vier Holzschwellen (Tillig Stahlschwellenband Art-Nr. 85036 ) werden auf die Korkbettung (NOCH Art.-Nr. 50410) geklebt. Im Vordergrund ist das Kopfsteinpflaster auf dem Holz aufgeklebt worden (NOCH Struktur-Straße “Römischer Verbund” Art.-Nr. 60322). Und drei Bretterbohlen zwischen Schiene und Pflaster.
Pflaster und die Bohlen liegen auf einer Höhe. Zwischen den Schienen wird Pappe auf die Schwellen geklebt, damit der Bohlenbelag (NOCH Bahnübergang Holzbohlen Art.-Nr. 14305) mit den Schienenköpfen abschließt.
Der Bahnübergang mit Holzbohlen ist jetzt vollständig verbaut. Das Gleis wurde mit Gleisschotter grau (NOCH Art.-Nr. 09374) beschottert und verklebt. Der Randweg links und rechts des Gleises wurde mit grauer Bodenstrukturpaste dargestellt (NOCH Boden-Strukturpaste “Industrie & Gewerbe” Art.-Nr. 60824). Der gesamte Untergrund bekommt eine Grundierung mit verschiedenen Farbtönen der Bodenstrukturpaste (NOCH Boden-Strukturpaste “Land & Natur” Art.-Nr. 60823). In den Randweg setzen wir einen Hektometerstein (NOCH Kilometersteine Art.-Nr. 14300). Das Lasercutteil wird auf die richtige Länge gekürzt, weiß gestrichen und etwas gealtert. Links im Bild steht er! Siehe Punkt 6.
Die Stahlschwellen haben vom Hersteller eine dunkle Farbe bekommen, die mehr in Richtung Rostton grundiert werden. Hierzu wird Scenic Track Colour von HUMBROL (173) dünn aufgebracht (lasieren). Im Anschluß werden die Kleineisen mit Rostfarbe von Modell Master (1785E) hervorgehoben. Die Schwellen erhalten im Drybrushverfahren ebenfalls Rostspuren, insbesondere die Kanten. Die Schienen (Tillig Art-Nr. 85500) sind brüniert und haben damit erstmal die richtige Farbe. Je nach Charge heller oder dunkler.
Zur Vorbereitung der Begrasung mit gelben Fasern, wird etwas Flock aufgebracht. NOCH Flockage mittelbraun (Art.-Nr. 07225), Flockage mittelgrün (Art.-Nr. 07204) und WOODLAND-SCENICS T44 burnt grass (NOCH Art.-Nr. 95130). Die ersten Fasern sind auch schon dabei (NOCH Streugras “Frühlingswiese” Art.-Nr. 08300). Wir fangen mit 2,5 mm an, bevor die gelben 6 mm Gräser folgen. Sie stellen das vertrocknete Gras an den Rändern da.
Nach Gelb kommt Grün (NOCH Wildgras beige, 6 mm Art.-Nr. 07101 und Wildgras hellgrün, 6 mm Art.-Nr. 07102). Vorne rechts ist der Boden mit einen zarten Überzug von Ackerstreumaterial (NOCH Streumaterial braun Art.-Nr. 08440) versehen. Der Hektometerstein hat einen schwarzen Fuß bekommen. Das habe ich mit Filzstift nachgeholt. Das macht man besser vor dem Aufkleben :-)
An einigen Stellen noch punktuell etwas Frühlingswiese. Hinten wartet der Felsen auf Bearbeitung. Hier ist er noch im Rohzustand.
Aus dem Set wurden vier gelbe Büschel gesetzt, der Farbton ist etwas anders als die Fasern (NOCH Grasbüschel Mini-Set “Wiese”, 6 mm, Art.-Nr. 07037). Und die ersten 12 mm Büschel und zwar beige-grün (NOCH Grasbüschel XL hellgrün, dunkelgrün, beige und beige-grün, Art.-Nr. 07004). So ein unbeschrankter Bahnübergang braucht Hinweisschilder: Zeichen 201 (NOCH Andreaskreuze Art.-Nr. 14303). Die Rückseite der Schilder wird mit grauer Farbe besprüht und diese sind hier auf Schienenprofile geklebt.
So nun kommen höhere Gewächse dran. Buschwerk an der Straßenböschung entsteht aus Foliage (NOCH Foliage, dunkelgrün, Art.-Nr. 07266) die etwas hochgezogen wird. Der große Busch ist aus Seeschaum und wird mit Blättern bestreut (NOCH Laub, mittelgrün Art.-Nr. 07144). Und ganz wenig Laub hellgrün (NOCH Art.-Nr. 07142).
Der Fels (NOCH Felsstücke “Granit” Art.-Nr. 58451) wird aus der Platte gesägt und die Kante angeschrägt. Dann geht es mit Flockage mittelbraun (NOCH Art.-Nr. 07225) und WOODLAND-SCENICS T44 burnt grass (NOCH Art.-Nr. 95130) weiter. Etwas Foliage dunkelgrün und Wildgras hellgrün und fertig ist der Bewuchs. Hier und da einige Steine in grau, das wars.
Alterung. Der Holzbohlenbelag wird mit grauer und brauner verdünnter Farbe gealtert. Und etwas Schwarz zum Abtönen damit die Mischung realistisch wirkt auf den Holzbohlen. Das Pflaster hat etwas Bodenstrukturpaste abbekommen.
Finale