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von: Bastelopa
Mitglied seit: 25.02.2010
eingestellte Projekte: 2
Einstelldatum: 04.03.2010
Größe: 150 cm x 120 cm
Höhe: 25 cm
Version 1.0
12593 x angesehen
Diorama:
  • Gebäude
  • Militär
Diorama Maßstäbe:
  • 1:87 (H0)

Kasernenanlage - Der Fuhrpark

Beschreibung/Bemerkungen zum Projekt

Mein 2. Projekt habe ich der Nachbildung des Fuhrparkterrains einer Bundeswehrkaserne gewidmet. Hier werden sowohl Rad- als auch Kettenfahrzeuge für eventuelle Einsätze bereit gehalten, repariert und gepflegt. Dementsprechend werden Unterstände, Werkstätten und Reparaturrampen für die teilweise schweren Fahrzeuge benötigt. Als Untergrund dient eine Spanplatte in den Ausmaßen 150 x 120 cm. Die im Original auf einem Kasernenhof vorzufindenden Betonplatten habe ich aus Polistyrol profiliert und coloriert. Vor der abgebildeten Reparaturhalle befinden sich auf dem Boden zahlreiche Verschmutzungen, die von Ölresten und Reifenabrieb herrühren. Die Reparaturhallen (mit Türen) sind Bausätze von Faller und Kibri. Die offenen Unterstände sind Eigenbauten aus Polistyrol. Die Wellblechbahnen auf den Dächern bestehen aus grauem Bastelbogen für Glückwunschkarten, die noch etwas nachcoloriert wurden. Die im Übergang zum Übungsgelände gelegene Stiefelwaschanlage ist von Faller. Auf dem Fuhrparkgelände befindet sich auch eine Tankstelle (Faller), an der die Tanks der Einsatzfahrzeuge aufgefüllt werden. Ein Zentralpunkt des Geländes ist die Verladestation unweit der Reparaturhalle. Hier werden vorwiegend Kettenfahrzeuge auf die Reise geschickt, die über die Rampe auf die bereitstehenden Schwertransportwagons der DB manövriert werden. Der Gleisanschluss soll bei einer späteren Erweiterung der Anlage entsprechend verlängert werden. Mitten auf dem Gelände steht eine überdachte Reparaturrampe (Fallerbausatz), auf der gerade ein LKW inspiziert und repariert wird. Es finden dort Schweißarbeiten statt, die ich mit Hilfe der Schweißelektronik von Busch nachgestellt habe. Desweiteren ist ein Panzertransport mit den berühmten Tiefladern der Bundeswehr, dem „Elephant“, zu sehen. Mehrere Transporter haben Aufstellung genommen, um durch die Feldjäger in den öffentlichen Straßenverkehr geschleust zu werden. Wegen der Überbreite der Gespanne ist eine Voraussicherung und Begleitung durch die Feldjäger vorgeschrieben. Die Militärfahrzeuge stammen mit wenigen Ausnahmen von der Fa. Roco. Die Tieflader wurden mit SMD-LED Beleuchtungssätzen der Fa. Kronenbahn ausgerüstet. Kronenbahn bietet ein großes Sortiment an Mini-LEDs, denn die Beleuchtung soll maßstabsgerecht sein und fällt daher sehr klein aus. Das ist schon eine große Herausforderung für den Modellbauer: Es braucht viel Geduld und Geschick, um dieses Minimaterial in den Fahrzeugen zu verbauen. Aber Dank des Lackdrahtes, der sehr fein und biegsam ist, ließ sich fast alles gut in den Fahrzeugen verstecken, wobei sich die Zusammenführung der Stromversorgung natürlich im Wesentlichen unter der Platte abspielt (Widerstände usw.). Die Blinkersets in den gelben Rundumleuchten und der blaue Signalbalken des Polizeifahrzeuges wurden ebenfalls nachgerüstet und sind einschließlich der Blinkelektronik von Viessmann. Laubbäume, Hecken und Büsche sind Eigenbauten aus natürlichem Rohmaterial, das mit Flockage von Heki den letzten Schliff bekam. Die Nadelbäume sind von Heki. Das Diorama wird mit Straßenleuchten von Viessmann ins rechte Licht gesetzt. Ich habe die Bausatzausführung gewählt, weil sie preiswerter als das Fertigmodell ist. Meine Bilder zeigen, dass mir die Anlage noch viel Aufmerksamkeit abverlangt. Es gibt so etliche Baustellen, wo beispielsweise die Landschaft noch nachgebessert werden muss bzw. Details angebracht werden können, die die Anlage noch realistischer machen. Modellbauer wissen: Eine Anlage wird nie fertig.

Projekt erbaut mit folgendem Material/Baubeschreibung

Die Firma Faller hat über mehrere Jahre das Programm "Military" aufgebaut. Aus diesem Programm habe ich die meisten Gebäudebausätze verwendet. Die Elektronik, insbesondere die Straßenbeleuchtung, stammt von der Fa. Viessmann. Das Geländebaumaterial ist von Busch, Heki und Noch. Für die Laubbäume diente als Unterkonstruktion (Astwerk) Meerschaum. Die Beflockung ist von Heki. Die Gebäudeeigenbauten sind aus Polistyrol und Pappe.
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